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14. Juli -
Demonstration in L ü n e b u r
g
Beginn: 14.oo Uhr Bahnhofstraße vor dem Bahnhof
Gegen Demonstrationsverbote - Meinungsfreiheit erkämpfen!
Infonummer: 0175 2465854
Veranstalter: freie Nationalisten unterstützt durch die NPD
Redner:Andreas Molau (NPD-Spitzenkandidat für Niedersachsen)
Christian Worch (freier Nationalist)
Udo Pastörs (NPD-Fraktionsvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern)
Dieter Riefling (freier Nationalist)
Thomas "Steiner" Wulff (NPD-Parteivorstand)
Aufruf:
Am Sonnabend, dem 2. Juni, wollte die Nationaldemokratische Partei
Deutschlands (NPD) in der mecklenburg-vorpommerschen Hauptstadt Schwerin
gegen die Globalisierung und den in Heiligendamm stattfindenden
G-8-Gipfel demonstrieren. Diese Demonstration wurde verboten. Nicht,
weil die NPD sich irgendetwas hatte zuschulden kommen lassen. Sondern
weil wegen der Anwesenheit tausender linksextremer Krawallmacher im Land
angeblich polizeilicher Notstand herrschte. Friedliebende Bürger dürfen
also nicht bei einer Demonstration ihre Meinung äußern, weil
steinewerfende Anarchisten dagegen sind. Das soll Demokratie sein? Es
ist mehr die Herrschaft des Pöbels!
Die bereits auf dem Weg befindlichen über zweitausend Teilnehmer der
verboten gebliebenen Kundgebung protestieren spontan, wo sie gerade
waren: in Berlin, in Lauenburg, in Boizenburg, an vielen anderen Orten,
und nicht zuletzt auch in Lüneburg.
Hier trat die Polizei uns aggressiv entgegen. Sie versuchte einem Redner
gewaltsam das Megaphon zu entreißen und versuchte rechtswidrig, unsere
Kundgebung aufzulösen. Trotz dieser Provokationen wurde die
Veranstaltung friedlich fortgeführt; die zahlenschwache Polizei konnte
auch mit Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen vierhundert
Bürgerinnen und Bürger nichts ausrichten.
Erst lange nachdem wir die Veranstaltung ohne Zwischenfälle aufgelöst
hatten, schlug die Staatsmacht zu und nahm mehr als hundert Menschen
über viele Stunden hinweg in Gewahrsam, eine reine Schikanemaßnahme.
Dagegen richtet sich am 14. Juli unser Protest. Wir lassen uns nicht von
einem Bürgermeister bepöbeln oder von einem selbstherrlich auftretenden
Polizeidirektor schikanieren. Wir leben nicht in einem Feudalstaat,
sondern sind Bürger, die ihre Rechte genau so wahrnehmen wie jeder
andere auch. Wenn die Stadt Lüneburg oder ihre Polizei meint, uns mit
Wild-West-Methoden vertreiben zu können, werden sie sehen, daß wir um so
häufiger wieder in die alte Salzstadt kommen. Es ist gerade erst einmal
anderthalb Jahre her, daß die verbotswütige Stadt vom
Bundesverfassungsgericht eine juristische Ohrfeige bekam; also ist es an
der Zeit, Herrn Mädge und seinen Mitarbeitern eine neue Lektion über die
hohe Bedeutung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit zu erteilen.
Hamburg, den 17. Juni 2007 (am 51. Jahrestag des mitteldeutschen
Volksaufstandes gegen das SED-Regime)
Christian Worch
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