Wernigerode: G8 Kritik nicht nur an der Küste

Komische Sachen gingen am 9.Juni in Wernigerode vor. Auf den Straßen waren Kreideleichen gemalt und ein Hinweis sagte uns „Kapitalismus tötet“. Andere Menschen sahen Transpis an Brücken gehangen und schickten uns Bilder davon (Danke). Eine seltsame Gestalt mit USA-Fahne prügelte einen jungen Mann im Pranger die Innenstadt hoch und dieser brüllte die ganze Zeit etwas von „Freiheit“. Obdachlose mit außergewöhnlichen Schildern saßen in den Straßen. Nebenbei fand man überall junge Leute, die was zum lesen dabei hatten und gerne auch andere davon etwas abgaben. Das und einiges mehr gab es am letzten Wochenende in Wernigerode zu sehen. Doch was sollte das ganze?

OH NEIN, dass müssen schonwieder die Leute von der JN sein.
 
Zum bundesweiten G8-Aktionstag überstützte man den NPD-Kreisvorsitzenden beim kreativen G8-Protest in Wernigerode. Denn nicht nur an der Küste galt es Flagge für die nationale Sache zu zeigen. Auch hier im Harz sollte den Menschen die Möglichkeit gegeben werden, sich über konsequente Globalisierungskritik zu informieren.
Aber statt nur mit einem Stand oder einer Mahnwache bei 30 Grad in der Sonne zu stehen und sich unter einen viel zu kleinen NPD-Sonnenschirm zu quetschen, sollte man sich was anderes überlegen, um die (Aktivismus verwöhnten) Wernigeröder und die Gäste unserer Stadt zu erreichen.
So machte sich eine Tod-ähnliche Gestalt mit US-Fahne auf, um den Menschen blutige Dollars zu überreichen und peitschte danach einen im Pranger hängenden Mann die Straße hoch und runter. Ein anscheinend Obdachloser wollte uns mit einem Schild, mit der Aufschrift: „100 Mio. € für G8; 345€ für MICH!!“ seinen Unmut mitteilen. So und mit ähnlichen Aktionen versuchten wir den Menschen zu zeigen welche Missstände in unserem Land herrschen und diese im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel in Deutschland ins Bewusstsein unserer Mitmenschen rücken. 
 
Es wurde Material (siehe unten) unter die Leute gebracht und in die Briefkästen verteilt, um den Menschen zu zeigen, dass es Alternativen zu dieser Globalisierung gibt und, dass wir uns auf einen Wettlauf der Völker um die niedrigsten Löhne, schlechtesten Arbeitsrechte und unökologischsten Produktionsbedingungen nicht einlassen dürfen. Alternativkonzepte wurden angeboten und die verschiedensten Themengebiete angesprochen. Und wer sich nicht an die vorgegebene „political correctness“ hielt und an den Stand der jungen Nationalisten kam, konnte sich in interessanten Gesprächen persönlich von den Ideen und Idealen der Aktivisten überzeigen.

Für die Freiheit der Völker – Gegen staatliche und kapitalistische Unterdrückung!


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