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Sondersitzung des Innenausschusses war eine Farce
Zu heftigen Protesten der NPD-Fraktion gegen die Auskunftsverweigerung
des Innenministers, kam es heute auf der Sondersitzung des
Innenausschusses. Der Vorsitzende des Innenausschusses, Dr. Niszery,
brach daraufhin die Sitzung ab. Zuvor hatte sich Innenminister Caffier
auf der von der NPD-Fraktion geforderten Sitzung, nachhaltig geweigert,
Auskunft darüber zu erteilen, warum es zu Waffenhortungen seitens
militanter Linksextremisten in den sogenannten „Camps“ der
G8-Gegener kommen konnte?
Auch auf die Frage, warum die Polizei sich weit entfernt vom
Demonstrationszug aufhielt, obwohl polizeiliche Erkenntnisse schon
früh darauf hinwiesen, daß die Chaoten im Vorfeld schwer
bewaffnet zur Demonstration anreisten, wollte Caffier nichts sagen.
Der NPD-Fraktionsvorsitzende, Udo Pastörs und der Abgeordnete,
Michael Andrejewski, als Mitglied des Innenausschusses erklären
heute dazu:
„Was verheimlicht uns Innenminister Caffier? Es ist nicht
hinnehmbar, daß der Innenminister die Auskunfts- und
Kontrollrechte der Opposition dermaßen mit Füßen
tritt. Alles was Caffier dem Ausschuß in seinem Bericht zu sagen
hatte, konnte man schon den Zeitungen der letzten Tage entnehmen. Die
nichtöffentliche Sitzung des Innenausschusses ist also eine Farce
gewesen. Wenn sich die anderen Fraktionen dermaßen von der
Landesregierung verschaukeln lassen, dann ist das ihre Sache. Wir
machen diesen gezinkten Budenzauber jedenfalls nicht mit.“
Inzwischen hat Michael Andrejewski in einem Schreiben an Dr. Niszery
als Ausschußvorsitzenden, die Fortsetzung der Sitzung auf
Grundlage der Geschäftsordnung beantragt.
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