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Für Meinungs- und Versammlungsfreiheit – Gegen Gewalt
Die NPD-Fraktion führt am kommenden Donnerstag eine Kundgebung
unter dem Motto: "Für Meinungs- und Versammlungsfreiheit! Nein zu
Gewalt!" in der Rostocker Innenstadt durch. Eine entsprechende
Anmeldung wurde der Stadt Rostock heute durch die NPD-Fraktion
übergeben.
Der NPD-Parteivorsitzende, Udo Voigt und der NPD-Fraktionsvorsitzende,
Udo Pastörs werden als Hauptredner auf dieser Kundgebung sprechen.
Der NPD-Fraktionsvorsitzende, Udo Pastörs, erklärte dazu:
"Nachdem uns am vergangenen Wochenende unsere Anti-G8-Demonstration
verboten wurde, werden wir nun in Rostock ein Zeichen setzen. Es ist ja
angesichts der bekannten Ereignisse vom Wochenende geradezu absurd,
daß es in Schwerin einen polizeilichen Notstand gab – in
Rostock allerdings munter randaliert werden konnte. Die politischen
Verantwortlichen haben hier ganz bewußt einer Oppositionspartei
das Recht auf Versammlungs-, Rede- und Meinungsfreiheit verwehrt, da
ihnen ein Protest seitens der NPD unangenehm ist. Dies ist nicht
hinnehmbar. Wenn man uns gegen jede rechtsstaatliche Gepflogenheit die
Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit in Schwerin und sogar in
Ludwigslust verwehrt, dann fordern wir diese nun in Rostock ein!"
"Der Staat darf nicht dulden, daß friedliche Demonstrationen
einer bestimmten politischen Richtung durch gewalttätige
Gegendemonstrationen verhindert werden. Gewalt von ‚links’
ist keine verfassungsrechtliche Antwort auf eine Bedrohung der
rechtsstaatlichen Ordnung von ‚rechts’." Quelle: BVerfG,
Beschluß vom 10.05. 2006 – 1BvQ 14/06 – (NVwZ
2006,1049)
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