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Protest gegen G8-Spektakel in Lauenburg
Am frühen Sonnabend den 02. Juni 2007 fanden sich die ersten
NPD-Mitglieder und Angehörige des erweiterten nationalen
Widerstandes in Steinburg bei Itzehoe ein, um die Reise nach Schwerin
anzutreten. Ziel war es, an der von der NPD angemeldeten und
zunächst nicht verbotenen Demonstration gegen die ausbeuterische
Politik der G8-Länder friedlich zu demonstrieren. Bundeskanzlerin
Merkel hatte auch friedliche Proteste ausdrücklich
begrüßt und dieses Angebot wollte die NPD vorbildlich
umsetzen. Jedoch wurde am vorigen Mittwoch die lange vorher angemeldete
Demonstration kurzfristig verboten. Begründung: Es herrsche
polizeilicher Notstand und gewalttätige Gegendemonstrationen der
Linken und Autonomen seien zu erwarten. Gegen das Verbot wurde
beim VG Schwerin geklagt und so wurde das Verbot am Donnerstag,
zunächst -mit nicht hinnehmbaren Auflagen aufgehoben (Die
Marschroute sollte durch ein entvölkertes Industriegebiet
führen! Für die Etablierten sehr angenehm!) Die NPD klagte
deshalb gegen diese Auflagen, und so kam es beim Oberverwaltungsgericht
in Greifswald zu einem erneuten Verbot. Gegen dieses Urteil wurde dann
noch am Freitag Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Das
oberste deutsche Gericht sah sich jedoch nicht in der Lage, noch
rechtzeitig ein Urteil zu fällen, da das Wochenende wohl Vorrang
hatte oder die hohen Richter sich selbst nicht dem
veröffentlichten Druck aussetzen wollten, der NPD eine Bresche
geschlagen zu haben.
So kam es, daß viele Busse aus verschiedenen Teilen Deutschlands
sich am Sonnabend schon auf dem Weg nach Schwerin oder Ludwigslust
befanden ohne, daß ein abschließendes Urteil vorlag. Als
die Meldung die Busse erreichte, daß ein rechtzeitiges Urteil
nicht mehr zu erwarten sei, wurden spontane Demonstrationen
durchgeführt. So fuhren die Schleswig-Holsteiner von Steinburg
über Bad Segeberg und Lübeck nach Lauenburg und vereinten
sich dort mit Kameraden aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen,
um in der Elbstadt ihr Recht auf freie Meinungsäußerung in
Anspruch zu nehmen. Der Protestzug führte durch die Innenstadt und
durch Wohngebiete, Polizei war kaum zu sehen, da mit Rostock, Schwerin
und Heiligdamm beschäftigt. Vor Abschluß der Demonstration
konnte der NPD-Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs MdL. und der NPD
Abg. Stefan Köster die Abschlußreden halten. So wurden die
Bürger und die mittlerweile eingetroffenen ersten Einheiten der
Polizei über das undemokratische Verhalten der Behörden
gegenüber der NPD und über die Gründe des Protestes
informiert.
Jubel brandete auf, als Udo Pastörs MdL. meldete, daß es der
NPD vor wenigen Stunden erneut gelang, friedlich mit deutschen Fahnen
durch das Brandenburger Tor zu marschieren.
Gegen Ende der Spontandemonstration trafen schwer bewaffnete,
schwarzgekleidete, grimmig dreinschauende „Sondereinheiten“
der Bundespolizei ein, deren Aufgabe es wohl war, den Bürgern der
Stadt Angst einzujagen. Ihr Problem war nur, daß es für sie
nichts, aber auch nichts zu tun gab, da die NPD, im Gegensatz zu den
Linkschaoten, friedlich demonstriert. So konnten die NPD-ler aus
Schleswig-Holstein in voller Zufriedenheit die Rückreise antreten,
während der Superdemokrat SPD-Innenminister Ralf Stegner sich die
Haare raufen durfte.
Ingo Stawitz
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