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Dank den Verfassungsrichtern
Der 2. Juni war ein guter Tag für den nationalen Widerstand
Deutschland und die westliche Welt haben ein Demokratieproblem. Das
wird zwar nicht erst durch den Beginn des G8-Gipfels in Heiligendamm
deutlich, aber es bündelt die Probleme gleichsam wie in einer
Brennlinse. An den Protesten gegen den Gipfel der Globalisten, der quer
durch alle Gesellschaftsschichten geht, zeigt sich nur allzu deutlich
die Kluft zwischen Regierenden und Regierten. Was sich sonst in
Wahlenthaltung dokumentiert, rund die Hälfte der Bevölkerung
haben mit diesem »System« längst abgeschlossen,
verdichtet sich in diesen Tagen zum offenen Protest.
Das System, also die Führungseliten dieser
liberal-kapitalistischen Ordnung, reagiert hilflos, weil die
gängigen Mechanismen der Vernebelung und Ablenkung nicht mehr
funktionieren. Nicht nur 100 Millionen Euro kostende Absperrungen und
Zäune mußten errichtet werden, auch Sperrzonen wurden von
Richtern bestätigt, die längst nur noch wie Marionetten eines
Parteienstaates erscheinen, der sich mit allen Mitteln an der Macht zu
halten versucht. Schließlich wurde das Grundrecht auf
Versammlungsfreiheit wieder einmal grundgesetzwidrig außer Kraft
gesetzt. Obwohl die NPD und zahlreiche freie Organisationen ihren
friedlichen Protest bereits im Dezember 2006 angemeldet hatten, wurde
die Demonstration verboten. Und bereits zum wiederholten Male spielt
das Bundesverfassungsgericht das Spiel der Parteien mit und
verzögert erneut Entscheidungen, die am Ende zur
Einschränkung von Grundrechten führen. Dabei lag die Sache
klar auf der Hand. Die NPD hatte eine Demonstration angemeldet.
Verwaltung und Stadt wissen, daß von dieser Seite aus keine
Gewalt ausgeht. Die autonomen Gruppen und ihre bürgerlichen
Freunde von SPD und CDU melden gewaltbereit ihre Gegendemonstration an.
Und wegen der zu erwartenden linken Gewalt wird die rechte
Demonstration dann abgesagt. Das ist inzwischen schon so üblich.
Neu ist, daß auch das Bundesverfassungsgericht dieses Spiel
mitspielt. Freilich geschieht dies noch nicht offen. Denn man hat sich
ja nicht unmittelbar gegen die NPD ausgesprochen, sondern hielt die
Sache nur nicht für »dringlich«. Faktisch kommt es
jedoch auf das gleiche heraus.
Die Freude der Systemparteien über dieses bisher
zweckmäßige Spiel zur Ausschaltung nationalen Protestes
sollte jedoch verhalten bleiben. Denn zu ihrer Machterhaltung
benötigen sie die gewalttätigen Autonomen. Sie machen jene
Drecksarbeit, die man offiziell nicht erledigen kann. Erst
verhindern Verwaltungsbehörden und Gerichte, allesamt vom
Parteienproporz bestimmt und deshalb ein Spiegel des Parteienstaates,
nationalen Protest. Und was zu verhindern nicht möglich ist,
überläßt man den schwarzen Schlägertruppen.
Richtig unangenehm wird das Erwachen aber immer dann, wenn das
Instrument Autonome aus der Hand gleitet. Dann geht es den
Systemkräften so wie dem Schillerschen Zauberlehrling, der die
Kräfte, die er rief, nicht mehr los wird. So war denn auch nur
folgerichtig, daß das subkulturelle Gewaltpotential der autonomen
Schlägertrupps, die sonst so erfolgreiche Arbeit machen, sich
plötzlich an die nächste Adresse wendet. Denn fanatisiertes
Gewaltpotential hat kein politisches Ziel, sondern nur den einen
Wunsch, anarchische und herrschaftsfreie Strukturen zu schaffen.
An diesem Wochenende nun hat sich die Hilflosigkeit diese Staates in
ganzer Deutlichkeit offenbart. NPD und Freie Kräfte versuchte man
erst zu demütigen, in dem man ihren Protest wieder einmal in
menschenleere Industriegebiete verlagern wollte. Dann, vermutlich im
Wohlgefühl einer Allmacht, machte man »ganze Sache«
und verbot gleich alles komplett. Insofern hat dieses System der
nationalen Opposition einen großen Dienst erwiesen. Wer unsicher
wird, neigt zu unüberlegten Reaktionen – das hat sich hier
wieder einmal bewiesen. Deshalb sind die Repressionen der
bundesdeutschen Parteiendiktatur auch keineswegs nur Anlaß zur
Klage. Vielmehr zeigt sich erneut, daß ein Geburtsvorgang
schmerzlich ist – das gilt auch für Ideen. Denn der
demütigende Druck gegen nationale Kräfte hat seit langem
wieder einmal dazu geführt, daß flächendeckend der
Kampf um die Straße als ein Ziel nationaler Politik erfolgreich
sein konnte. Nach dem Protest mit Ansage kommt nun nämlich der
spontane Volkszorn. Nach fortwährender Pression fanden sich
Ventile. Es ist schon symbolisch, daß der nationale Widerstand am
2. Juni ungehindert durch das Brandenburger Tor marschieren konnte. Es
ist symbolisch, daß eine linke Universitätsstadt wie
Lüneburg Schauplatz eines friedlichen nationalen Protestes sein
konnte – ganz gleich was im Nachhinein jetzt noch
legendenmäßig gestrickt wird. Die Bilder sprechen für
sich: Der destruktive Vandalismus der autonomen Szene in Rostock stand
neben dem friedlichen Bild des nationalen Protestes unter dem
Brandenburger Tor.
Die Medien als verlängerte Arme der Parteien stehen vor einem
Dilemma. Entweder sie zeigen keine Bilder und sorgen damit für
eine freilich ungewollte Spannung, die sich immer dann ergibt, wenn
Dinge nicht »erlaubt« sind. Oder sie zeigen die Bilder und
riskieren damit, daß das gut gepflegte Propagandabild über
den nationalen Widerstand, der Bild am Sonntag sei Dank, tiefe Risse
bekommt.
Es ist eben so, wie der russische Präsident Vladimir Putin sagt:
Europa und die USA haben ein Demokratiedefizit. Es ist schon
amüsant, daß man in bundesdeutschen Medien beklagt,
daß in Venezuela ein Fernsehsender keine Lizenzverlängerung
bekommt und man gleichzeitig erlebt, daß jede NPD-Demonstration
planmäßig verhindert wird. Ein nationaler Fernsehsender
würde in Deutschland erst gar keine Lizenz bekommen. Nationale
Opposition darf sich ja noch nicht einmal mit nur einem freien Satz
artikulieren. Oder wo ist ein Rechter in den Sprechrunden der
Fernsehanstalten? Regimegegner werden, wie in Lüneburg und Berlin
geschehen, in der BRD stundenlang festgehalten und mit Repressalien
überzogen.
Die Konsequenz dieses hilflosen Agierens muß und wird im
unbedingten Willen des nationalen Widerstandes liegen, jetzt erst recht
für die Verwirklichung ihrer Ziele zu kämpfen, für die
Souveränität und Freiheit der Völker. Deshalb wird auch
gleich nachgesetzt werden müssen. Schlag auf Schlag. Am 9. Juni
wird der nächste bundesweite Aktionstag der NPD stattfinden. Nach
der Aufmerksamkeit werden die Menschen in millionenfacher Auflage
über die Ziele des nationalen Widerstandes informiert. Und wenn
sich das System gerade wieder erholen will, muß die nächste
Aktion geplant und verwirklicht werden – immer so, wie sich dies
der politische Gegner nicht vorstellt: Wortergreifungsstrategie,
Versammlung, Flugblattverteilung, politische Reden, nationale Musik,
Weltnetzarbeit. Die Variationsmöglichkeiten sind vielfältig.
Und während wir ein Ideal vermitteln, sagt dieses System nur
fortwährend nein.
Der 2. Juni war ein guter Tag – den Verfassungsrichtern sei Dank.
Andreas Molau
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