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Lüneburg: Der nationalen Opposition die Straße frei
Nach dem Verbot
der Gib8-Demonstration in Schwerin übte sich der nationale
Widerstand in kreativen Aktionen. Obwohl die NPD die Demonstration in
Schwerin bereits im Dezember 2006 angemeldet hatte, wurde ihr das Recht
auf freie Meinungsäußerung wieder einmal verwehrt.
Stattdessen verschaffte sich die SPD in der Landeshauptstadt von
Mecklen-Vorpommern selbst jenen Raum, den sie dem nationalen G8-Protest
durch ihre Richter und Beamten versagt hatte.

Von Niedersachsen, Nordrhein Westfalen, Bremen und Hamburg aus fuhren
gut acht Busse in Richtung Schwerin, als die Nachricht publik wurde,
daß das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde der NPD gegen das
Verbot der Demonstration nicht zu Entscheidung angenommen hatte. Eine
Dringlichkeit bestand nach Ansicht der Richter wohl nicht. Spontan
entschlossen sich NPD Aktivisten und Freie Kräfte deshalb, ihren
Protest spontan auf die Straße zu tragen. Etwa 450 Nationalisten
zogen schließlich ungehindert durch die Innenstadt von
Lüneburg und wurden durch zahlreiche Mitbürger der Stadt
ermuntert. Friedlich informierten die Demonstranten die Bürger der
Stadt über ihren nationalen Kampf gegen die Globalisierung. Nach
einer Kundgebung auf dem Marktplatz bewegte sich de Protestzug unter
den Pöbeleien des Lüneburger Bürgermeisters wieder zu
den Bussen.
Nach der friedlich verlaufenden Spontandemonstration kesselten
Polizeieinheiten etwa 100 Nationalisten ein. Bis zum Heutigen Abend
über 10 Stunden nach der Friedlichen Spontandemonstration befinden
sich noch immer 120 Nationalisten in Polizeigewahrsam. Sie sind in
einen Innenhof gesperrt, wo sie über ihr weiteres Schicksal im
unklaren gelassen werden. Diese Willkür wird eine Rechtliche
Aufarbeitung zur Folge haben. Eine andere Gruppe wurde auf einem
Autobahnparkplatz stundenlang festgehalten und schließlich mit
Hubschrauber und Einsatzwagen zu ihren Treffpunkten eskortiert. Auch in
diesem Fall werden rechtliche Schritte geprüft.
Dieser 2. Juni hat gezeigt, daß in Niedersachsen nationaler
Protest auf der Straße möglich ist, wenn NPD und parteifreie
Kräfte gemeinsam arbeiten. Lüneburg ist Symbol für einen
politischen Neuanfang der nationalen Opposition. Ab jetzt lautet das
Ziel, den Kampf um die Straße, den Kampf um die Köpfe und
zur Landtagswahl schließlich den Kampf um die Parlamente ein
weiteres Stück voran zu bringen.
Überdies hat Lüneburg auch gezeigt, daß der nationale
Widerstand für seine Demonstrationen keine teuren
Polizeikräfte benötigt. Denn während die autonomen
Schlägerbanden in Rostock eine Spur der Gewalt durch die Stadt
legten, konnten sich die Lüneburger von der Friedfertigkeit des
nationalen Protestes aus erster Hand überzeugen.
Dieter Riefling
Für die Freien Kräfte Niedersachsen
Andreas Molau
NPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl
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