NPD–Münsterland weitet Kampagne gegen den G8–Gipfel aus

Lengerich. Anlässlich des zweiten bundesweiten Aktionstages der nationalen Opposition, am 19.05.2007, gegen den G8–Gipfel, verteilten Aktivisten der NPD–Münsterland Flugblätter in den Kreisen Steinfurt und Coesfeld. Zeitgleich wurde ein Infostand in der Bocholter Innenstadt aufgebaut.

Gegen 10.00 Uhr begab sich eine Verteilergruppe in die Lengericher Fußgängerzone und verteilte das Kampagnen–Flugblatt „Unverkäuflich! Globalisierung stoppen“. Der an jedem Samstag stattfindende Wochenmarkt sorgte für eine gut besuchte Innenstadt. So konnten die Nationaldemokraten in zahlreichen Gesprächen den Bürgern vermitteln, warum sich die NPD gegen den G8–Gipfel positioniert.

Das Landesvorstandsmitglied der NPD in Nordrhein-Westfalen, Matthias Pohl, machte in einem Streitgespräch mit einem Lengericher Bürger, welches sich als SPD-Mitglied ausgab, deutlich, in wie weit sich die politischen Standpunkte der etablierten Parteien und der NPD unterscheiden. Auf den Hinweis des SPDlers, durch einen Mindestlohn würde man den durch die Globalisierung vorangetriebenen Sozialabbau in Deutschland einschränken können, konterte Matthias Pohl wie folgt:,, Die von der SPD geführte Debatte über einen einzuführenden Mindestlohn ist eine reine Scheindebatte. Die Sozialdemokraten versuchen sich so als das soziale Gewissen der großen Koalition zu positionieren, weil sich dadurch leicht Wählerstimmen einheimsen lassen. Bei der Einführung eines Mindestlohnes, welches den heutigen Lebensstandard der Deutschen sichern soll, würden weitere Großkonzerne ihre Produktionsstätten in Billiglohnländer verlagern. Hunderttausende Arbeitsplätze würden so verloren gehen. Wir, die NPD, fordern auch einen Mindestlohn, welches aber nur mit einer wirtschaftlichen Umgestaltung einhergehen kann. So muß ein souveräner Staat, welches die Bundesrepublik Deutschland augenscheinlich nicht ist, z.B. durch die Einführung von Schutzzöllen die Importe von Waren aus Billiglohnländern einschränken. Der Staat hat dafür zu sorgen, daß die deutsche Wirtschaft nicht länger der Konkurrenz aus anderen Ländern ausgesetzt ist, in denen Sozialversicherungssysteme, Arbeitsschutzmaßnahmen oder Naturschutzvorschriften Fremdwörter darstellen und somit die Produktionskosten deutlich geringer ausfallen. Deutschland hat sich durch den Freihandelsextremismus alle Kontrollmechanismen aus der Hand nehmen lassen. Dieses muß rückgängig gemacht werden, erst dann macht die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes Sinn“.

Neben der störungsfreien Verteilaktion in Lengerich wurden auch die Städte Ibbenbüren (Stadtteil Laggenbeck) und Dülmen von der NPD aufgesucht. Ein in Bocholt aufgebauter Informationsstand wurde aus den Reihen einer Gegendemonstration von linksextremen Gewalttätern angegriffen. Zwei Angreifer wurden von der Polizei verhaftet.

NPD-Münsterland

Markus Pohl

www.npd-muensterland.de
 

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