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Schallende Ohrfeige für die Stadt Neubrandenburg
Demonstration am 1.
Mai findet statt
Erwartungsgemäß hob das Verwaltungsgericht Greifswald heute das von der
Stadt Neubrandenburg verhängte Verbot gegen die nationale Demonstration
am 1. Mai auf.
In der Begründung des Verwaltungsgerichtes Greifswald heißt es u.a.
wörtlich:
"Der Antragsgegner (also die Stadt NB) verkennt grundsätzlich seine
Aufgabe als Träger öffentlicher Gewalt und verwechselt seine Freiheit,
eine politische Meinung zu haben, mit der Pflicht zu rechtmäßigem
Handeln.
Gründe für ein vollständiges Verbot der angemeldeten Veranstaltung
liegen offensichtlich nicht vor.
Dies haben, wie sich aus dem Vermerk über die Besprechung vom 08.02.2007
ergibt, mehrere Mitarbeiter dem Antragsgegner ebenso erläutert wie
Vertreter der Polizei.
Wie sich aus den Verwaltungsvorgängen ergibt, ist eine Trennung der
Veranstaltung des Antragstellers von der des DGB auch nach Auffassung
der Polizei problemlos möglich, so daß Auflagen hinsichtlich des
Zugweges nicht erforderlich sind.
In einer freiheitlichen Demokratie müssen auch Anwohner und Teilnehmer
anderer Demonstrationen die politischen Kundgebungen Andersdenkender
ertragen.
Auflagen sind vom Gericht nicht festzusetzen."
Zum wiederholten Male hat sich die Stadt Neubrandenburg von ein paar
ewiggestrigen Alt-Kommunisten - wider besseren Wissens - erpressen
lassen. Wenn der Bürgermeister nicht in der Lage oder gewillt ist
geltendes Recht zu akzeptieren und auch danach zu handeln, wird es
allerhöchste Zeit die Konsequenzen daraus zu ziehen und personelle
Umstrukturierungen im Rathaus in Betracht zu ziehen.
Den Neubrandenburger Bürgern ist es nicht länger zuzumuten die
politisch-motivierten "Kleinkriege" gegen andersdenkende Bürger
mitzufinanzieren. Vielleicht sollte sich in diesem Hinblick der
Landesrechnungshof Gedanken darüber machen, ob die bewußte
Steuerverschwendung der Stadt Neubrandenburg rechtens ist. Schließlich
steht die Stadt NB bereits unter der Zwangverwaltung, es ist nicht
nachvollziehbar, daß trotz der desolaten Haushaltslage sinnlose Prozesse
geführt werden. Wenn der Bürgermeister und einige PDS-Kommunisten den "(Zwergen-)Aufstand
der Anständigen" führen möchten, können sie das gerne tun, aber nicht zu
Lasten der Steuerzahler.
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